Südliche Groitzscher Flur


Streckenlänge:
18 km


Markierung:
rot/schwarz


Streckenverlauf:
Groitzsch
Wischstauden
Brösen
Cöllnitz
Obertitz
ehemalige Ortslage Käferhain
Methewitz
Michelwitz
Löbnitz/Bennewitz
Gatzen
Trautzschener Elsterbrücke
Wasserbau
Groitzsch


Sehenswürdigkeiten

Wischstauden Dreilindenberg :

  • (153 m) mit reizendem Ausblick in die Elster- und Schnauderaue bis Pegau

Brösen:

  • altes Sackgassendorf, hervorzuheben ist Köhlers Gut mit Taubenpfeiler und Torhaus

Großstolpen:

  • etliche Fachwerkhäuser, unter Schutz stehend, bemerkenswert: Haus Nr. 36

Ehemalige Dorfstelle Käferhain:

  • 1984 abgebrochen, mit ehemaligen Kiesgruben, südlich davon der ehemalige Tagebau "Groitzscher Dreieck" mit dem entstehenden "Groitzscher See"

Methewitz:

  • Sackgassendorf mit Fachwerkhäusern

Michelwitz:

  • Förderdorf
  • spätgotisch- barocke Kirche
  • rundbogiges Kirchhoftor
  • Fachwerkgebäude (ehemaliges Pfarramt)
  • sanierter Dorfkern mit Teich, Brunnen und Grünanlagen

Löbnitz/Bennewitz:

  • zahlreiche Fachwerkgebäude
  • ehemalige Wallanlage und Rittergut
  • Geburtsort der Ulrike von Lewetzow (Goethes letzte große Liebe)

Gatzen:

  • Dorfkirche mit Rundbogenpforte und so genannter Lutherlinde
  • Wildgehege im westlichen Auenbereich

Einkehrmöglichkeiten

Michelwitz:

  • Landgasthof mit Saal

Charakteristik

Die Tour ist gleichfalls reizvoll. Sie führt vornehmlich durch die weite Feldflur der südlichen Groitzscher Gegend, integriert dabei die Landschaftsschutzgebiete Schnauder- und Elsteraue und berührt die Dörfer "auf der Heide" und die "Löbnitzer Pflege". Die Schnauderaue wird bis Cöllnitz mehrfach gequert.

Ein Blick vom Dreilindenberg ist reizvoll und reicht bis weit auf die Höhen nordwestlich von Pegau bzw. bis nach Zwenkau.

Von den Höhen beim ehemaligen Dorf Käferhain, wo südlich davon der Groitzscher See im Entstehen begriffen ist, hat man nach allen Seiten weite Ausblicke in die Leipziger Tieflandsbucht, und von den Höhen zwischen Michelwitz und Löbnitz- Bennewitz ist das Auge entzückt von der lieblichen Elsteraue, wobei die Höhen um Zeitz und Droyßig den Horizont begrenzen.

Zurück geht es durch geschichtsträchtige Schwennigkendörfer, um die weite Elsteraue Groitzsch wieder zu erreichen.


Bemerkungen zu Verkehrsverhältnissen

Es werden durchweg Nebenstraßen und zum Teil befestigte Wirtschaftswege benutzt, wo wenig Verkehr anzutreffen ist. Bei Großstolpen wird die verkehrsreicheB 176 gequert. Bei Michelwitz ist die Staatsstraße kurzzeitig zu befahren. In Wischstauden ist bis zum Dreilindenberg ein leichter Höhenunterschied zu überwinden.