In die Schlachtfelder von 1813


Streckenlänge:
32 km


Markierung:
orange/schwarz


Streckenverlauf:
Groitzsch
Pegau (Ortsdurchfahrt)
ehemalige Ortslage Stöntzsch
Werben- Monarchenhügel
Großgörschen
Eisdorf
Kitzen
Thesau
Löben
Umspannwerk
Zauschwitz
Weideroda
Ziegelei Erbs
Groitzsch


Sehenswürdigkeiten

Pegau:

  • Renaissancerathaus mit Museum und Turmcafe
  • Reste der Stadtmauer
  • zahlreiche Bürgerhäuser
  • Postdistanzsäule von 1723
  • spätgotische St. Laurentius- Stadtkirche
  • Freibad
  • technisches Denkmal ehemalige Ziegelei Erbs

Monarchenhügel:

  • 175 m Höhe ehemals mit Schinkeldenkmal (jetzt in Großgörschen); weite Rundsicht bis Leipzig

Großgörschen:

  • Dorfmuseum
  • romanische Dorfkirche
  • Scharnhorstdenkmal und Monarchenhügeldenkmal von Schinkel
  • alljährlich stattfindendes Scharnhorstfest
  • zwei Windmühlen (außer Betrieb) nördlich des Dorfes

Kleingörschen:

  • romanisch-gotische Dorfkirche
  • ehemaliges Rittergut

Lützen:

  • ehemaliges Wasserschloss (Museum) Gustav- Adolf- Gedenkstätte
  • Tierpark

Eisdorf:

  • romanische Dorfkirche
  • ehemalige Wassermühle mit eisernem Mühlrad am Floßgraben

Kitzen - Hohenlohe:

  • ehemaliges Rittergut mit spät- barockem Herrenhaus
  • Park
  • spätromanische-frühgotische ehemalige Klosterkirche mit kreuzartigem Grundriss

Werben:

  • Tagebau-Restloch mit Naturlehrpfad

Zauschwitz-Weideroda:

  • bedeutende archäologische Funde, die bis in die Jungsteinzeit zurückreichen

Einkehrmöglichkeiten

  • Großgörschen Kulturhaus
  • Thesau Gasthof
  • Werben Gasthof
  • Pegau verschiedene Gaststätten

Charakteristik

In ein regelrecht klassisches Schlachtengebiet, das bereits zu Zeiten Wiprechts von Groitzsch bis hin zu den Befreiungskriegen 1813 bekannt war und für Kriegsereignisse genützt wurde, führt diese Route.

Das Gebiet der so genannten "Buddeldörfer" auf den Höhen nordwestlich von Pegau zeichnet sich durch ein leichtes Auf und Ab mit wenig Verkehr aus.

Immer wieder hat man weite Fernblicke und trifft auf zahlreiche kulturelle Zeugen der langen Geschichte, wie uralte romanische Dorfkirchen, Denkmale und ehemalige Windmühlen.

Am Rande der weiten Elsteraue, vor allem im Gebiet zwischen Großstorkwitz und Weideroda, finden wir ein Gebiet mit außerordentlich reichen archäologischen Funden vor, die von einer über 6000 Jahre alten kontinuierlichen Besiedlung zeugen.

In zahlreichen Lehmgruben wurden Funde von mitteleuropäischer Bedeutung gemacht.


Bemerkung zu Verkehrsverhältnissen

Von Pegau bis Werben werden befestigte Kippenwege benutzt. Größtenteils ist die Streckenführung auf Nebenstraßen und Ortsverbindungsstraße ausgewiesen, wo wenig Verkehr herrscht. Zu beachten ist die Kreuzung mit der B 2 in Höhe von Pegau.

Teilweise erfolgt die Streckenführung auch auf Radwegen, wie z.B.: ab Eisdorf sowie zwischen Groitzsch und Pegau bzw. Weideroda und Pegau.